Krämerläden und ihre Geschichte

Bis vor rund 200 Jahren kauften die meisten Leute ihre Sachen auf dem Wochenmarkt ein. Mit der Industrialisierung begann der Krämerladen an Bedeutung zu gewinnen.

Oft wurde ein Krämerladen über viele Generationen hinweg durch die selbe Familie geführt.

Ursprünglich, im Licht von Kerosin und später Gaslampen, verkaufte der Krämerladen alles was nicht leicht verderblich war.

Von Mehl über Zucker bis zu Schnürsenkeln und Kernseife. Die Erfindung von Brühwürfeln und Teigwaren brachten den Krämerladen einen weiteren Aufschwung. Später, durch die Erfindung der Kühlschränke, konnte das Sortiment weiter ausgebaut werden. Nach 1920 waren die meisten Krämerladen kleine Lebensmittelgeschäfte. Sie führten vielleicht noch Streichhölzer oder Seife kaufen, aber das Sortiment verschob sich klar zu Gunsten der Lebensmittel. Bis die Supermärkte mit großer Auswahl und billigeren Preisen kamen.

Der Krämerladen und die Wohnung der Inhaber lagen meistens im selben Haus. Keller dienten als Warenlager und die Küche der Familie lag oft direkt hinter dem Laden, damit das Geschäft auch während dem Mittagessen geöffnet bleiben konnte. Apropo Keller, bessere Krämerladen hatten ab Mitte 19. Jhd. im Keller Eisblöcke um Waren zu kühlen